Surfanfängerfehler, die viele machen
Surfen ist unglaublich, aber wir wissen auch: Gerade am Anfang ist es nicht einfach. Du lernst neue Techniken und bewegst dich gleichzeitig in einer Umgebung, die sich ständig verändert – Wellen, Gezeiten, Wind und Strömungen. Das kann manchmal ganz schön überwältigend sein!
Die gute Nachricht? Mit einer soliden Grundlage und dem Wissen über die häufigsten Anfängerfehler wirst du deutlich schneller Fortschritte machen. Damit du von Anfang an auf dem richtigen Fuß – oder besser gesagt auf dem richtigen Board – startest, zeigen wir dir hier die fünf häufigsten Fehler beim Surfenlernen und wie du sie vermeiden kannst.
Tipp 1: Das richtige Surfboard wählen
Warum ein größeres Board hilft
Einer der größten Fehler von Anfängern ist es, zu früh auf ein kleines Board umzusteigen. Surfen lernen ist wie Fahrradfahren lernen – du würdest schließlich auch nicht direkt mit einem Rennrad anfangen!
Ein größeres Surfboard (ab 7 Fuß) bietet dir:
- Mehr Stabilität
- Einfacheres Anpaddeln von Wellen
- Bessere Balance beim Üben
- Mehr Selbstvertrauen bei Stand und Positionierung
Wenn du mehr über Surfboards und die richtige Wahl für dein Level erfahren möchtest, lies hier den vollständigen Blog: Wann du auf ein kleineres Board wechseln solltest
Sobald du die Grundlagen sicher beherrschst – also Aufstehen, Balance halten und Paddeln – kannst du langsam über ein kleineres Board nachdenken. So machst du sicher Fortschritte, ohne unnötigen Frust.
Tipp 2: Den Pop-up meistern
Häufige Fehler beim Pop-up
Viele Anfänger machen beim Aufstehen auf dem Board diese typischen Fehler:
- Sie gehen zuerst auf die Knie, statt sich direkt hochzudrücken
- Der Fuß landet nicht flach auf dem Board
- Die Brust wird nicht hoch genug angehoben
Die Chicken-Banana-Technik
Probiere diese Methode für einen flüssigen und kontrollierten Pop-up:
- Chicken: Mit den Händen vom Board hochdrücken
- Banana: Brust anheben und den Körper eindrehen
- Hinteren Fuß platzieren
- Vorderen Fuß platzieren
Mit dieser Technik wird dein Pop-up flüssiger, kontrollierter und du bist bereit für deine erste Welle.
Tipp 3: Die Balance finden
Warum eine tiefe Haltung wichtig ist
Wenn du zu aufrecht auf deinem Board stehst, verlierst du schnell das Gleichgewicht. Halte deshalb deine Knie leicht gebeugt und dein Gewicht mittig auf dem Board. Das gibt dir:
- Mehr Kontrolle
- Einfachere Anpassungen während der Welle
- Mehr Sicherheit beim Surfen
Das Gewicht richtig auf dem Board verteilen
Experimentiere mit deiner Haltung und der Position deiner Füße. Eine tiefe und zentrierte Haltung ist der Schlüssel, um Stürze zu vermeiden und deine Technik zu verbessern.
Tipp 4: Nicht gerade die Welle hinunterfahren
Richte deinen Körper frühzeitig aus
Viele Anfänger paddeln gerade auf die Welle zu, stehen auf und merken dann, dass sie zu spät sind, um die offene Seite der Welle zu erreichen. Versuche stattdessen schon beim Paddeln deinen Körper leicht in die gewünschte Richtung auszurichten und schaue dorthin, wo du hinfahren möchtest.
Fokussiere dich auf die offene Wellenfläche
Wenn du deine Haltung und Körperausrichtung bereits vor dem Aufstehen anpasst, bist du bereit, die Welle sauber anzufahren und flüssig zu surfen. Frühzeitig zu planen macht deine Bewegungen natürlicher und kontrollierter.
Tipp 5: Die richtige Fußposition
Vermeide Nose Dives
Viele Anfänger platzieren ihre Füße zu weit vorne oder zu weit hinten auf dem Board. Dadurch taucht die Nose des Boards unter Wasser. Die richtige Fußposition sorgt für mehr Kontrolle und Geschwindigkeit.
Position des hinteren Fußes
- Hinterer Fuß: auf Höhe des anderen Knies, näher am Tail des Boards
- Vorderer Fuß: kurz vor der Mitte des Boards
Die richtige Fußstellung hilft dir dabei:
- Bessere Turns zu machen
- Deine Geschwindigkeit zu halten
- Verbunden mit der Welle zu bleiben
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