Neoprenanzug richtig waschen: So bleibt dein Wetsuit länger wie neu
Ein guter Neoprenanzug ist dein bester Freund im Wasser: Er schützt dich vor kaltem Wasser, Wind und Sonne und sorgt dafür, dass du länger im Wasser bleiben kannst. 🤙 Aber damit dein Neoprenanzug nicht nach kurzer Zeit schlecht riecht oder spröde wird, braucht er auch ein bisschen Liebe und Pflege.
Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du deinen Neoprenanzug richtig wäschst, trocknest und lagerst, damit er viele Jahre an deiner Seite bleibt!
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Warum ist das richtige Waschen so wichtig?
Salzwasser, Sand, Schweiß und Sonnencreme setzen dem Material ordentlich zu. Wenn du deinen Wetsuit nach dem Surfen oder Tauchen nicht richtig reinigst, kann das zu unangenehmen Gerüchen, Schimmelbildung oder sogar Materialschäden führen.
Ein gepflegter Neoprenanzug bleibt elastisch, schützt besser und sieht länger aus wie neu. Außerdem schont regelmäßiges Waschen die teure Investition und das freut nicht nur dein Portemonnaie.
Schritt 1: Ausspülen direkt nach dem Surfen
Sobald du aus dem Wasser kommst, spülst du den Anzug am besten direkt mit klarem, kaltem Wasser ab.
Damit entfernst du Salz, Sand und andere Rückstände. Achte darauf, auch die Reißverschlüsse, Nähte und Manschetten gründlich auszuspülen.
💡 Extra-Tipp: Vermeide heißes Wasser! Zu hohe Temperaturen können den Kleber und das Neopren beschädigen.
Schritt 2: Gründlich einweichen
Einmal Zuhause (oder in deiner Unterkunft), füllst du eine große Wanne oder ein Waschbecken mit kaltem oder lauwarmem Wasser. Gib ein spezielles Neopren-Shampoo oder mildes Waschmittel ohne Weichmacher dazu.
Lass deinen Anzug 10–20 Minuten einweichen und knete ihn sanft durch, damit sich alle Schmutzreste lösen. 🫧
⚠️ Wichtig: Kein aggressives Waschmittel oder Bleichmittel verwenden! Diese greifen das Material an und verkürzen die Lebensdauer.
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Schritt 3: Gut ausspülen
Nach dem Einweichen spülst du den Anzug gründlich mit frischem Wasser aus, bis wirklich keine Seifenreste mehr zu sehen sind.
Achte darauf, auch die Innenseiten sorgfältig zu spülen, da sich hier oft Schweiß und Hautöle sammeln.
Schritt 4: Richtig trocknen
Jetzt kommt ein entscheidender Schritt: das Trocknen!
Hänge deinen Anzug an einem schattigen, gut belüfteten Ort auf. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung, da UV-Strahlen das Neopren spröde machen.
Am besten benutzt du einen breiten Bügel (z. B. einen speziellen Neoprenbügel), damit sich keine Druckstellen bilden.
Lass den Anzug erst mit der Innenseite nach außen trocknen, danach drehst du ihn um. So wird alles gleichmäßig trocken.
Schritt 5: Richtig lagern
Nach dem Trocknen solltest du deinen Wetsuit locker auf einem breiten Bügel aufhängen oder liegend lagern, wenn du genug Platz hast.
Bitte nicht zusammenknüllen oder in die Ecke werfen! Das führt zu Knickfalten, die dauerhaft im Material bleiben können.
Lagere deinen Anzug an einem kühlen, trockenen Ort, damit er vor Schimmel und Gerüchen geschützt ist.
Was tun bei starkem Geruch?
Wenn dein Neoprenanzug trotz Waschen unangenehm riecht (z. B. nach Schweiß oder abgestandenem Wasser), hilft ein spezieller Neoprenreiniger mit antibakterieller Wirkung.
Manche Surfer:innen schwören auch auf eine ganz kleine Menge Essig im Wasserbad, aber hier bitte sehr vorsichtig sein und vorher prüfen, ob dein Hersteller das empfiehlt.
Ein gepflegter Neoprenanzug bedeutet nicht nur bessere Performance im Wasser, sondern verlängert auch die Lebensdauer deines Lieblingsstücks. Mit ein bisschen Zeit und der richtigen Pflege bleibt dein Wetsuit flexibel, geruchsfrei und bereit für jede neue Welle!



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