close modal icon
Wellbeing

World Mental Health Day: Wie ein Retreat deiner mentalen Gesundheit guttun kann

Lea Grüny
October 13, 2026
•
3 min read

Wir wollen gerne den World Mental Health Day am vergangenen Samstag, den 10. Oktober als Anlass nehmen, um dich dazu zu motivieren, einmal gezielt darüber nachzudenken, was du wirklich tust, weil du es selbst möchtest und weil du dich dadurch besser fühlst. Ganz ohne Verpflichtungsgefühl, ständige Unterbrechungen, um WhatsApp-Nachrichten zu beantworten oder Zeitdruck im Nacken.

‍

Bewusste Auszeiten im Alltag: Denn es .ist wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und Stress abzubauen.


Warum mentale Gesundheit uns alle betrifft

Mentale Gesundheit ist kein Nischenthema, sondern etwas, um das wir uns genauso kümmern dürfen wie um die lange To-Do-Liste in unserer Notizen-App.

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lebten 2023 weltweit schätzungsweise 322 Millionen Menschen mit Depressionen (World Health Organization, 2026). Dazu kommen viele weitere, die mit Alltagsstress, dem Druck der Dauererreichbarkeit und dem Gefühl, nie wirklich abschalten zu können, zu kämpfen haben. Natürlich sollten wir eine stressige Woche oder eine Phase, in der unsere Stimmung vielleicht schlechter ist als sonst, nicht direkt als Gefahr für unsere Gesundheit sehen. Trotzdem sollten wir lernen, stets ein Auge auf unser Wohlbefinden zu haben, und dazu gehört nun einmal auch, sich regelmäßig Pausen zu gönnen.

‍

Warum ein normaler Urlaub oft nicht reicht

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass intensives Arbeiten über längere Zeiträume ohne Erholung in Form von Urlaub oder ähnlichem negative Folgen sowohl für unsere mentale als auch unsere physische Gesundheit haben kann (Ganster & Rosen, 2013). Laut Studien ist die freie Zeit neben der Arbeit oft nicht ausreichend, zumal diese oft auch noch durch Überstunden verkürzt wird (de Bloom et al., 2009). Urlaub hingegen hat einen wesentlich besseren Einfluss auf unsere Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden, da man sich aufgrund des veränderten Umfelds und des längeren Zeitraums mental besser von der Arbeit distanzieren kann. Außerdem verbringt man diese Zeit dann oft mit Aktivitäten, die einem selbst guttun, was ebenfalls positive Effekte auf Wohlbefinden und Gesundheit hat. Doch auch diese Effekte halten leider oft nicht lange an und man ist schon kurz nach dem Urlaub wieder komplett vom Arbeits- und Alltagsstress gefesselt (De Bloom et al., 2009).

‍

Mentale Gesundheit beginnt damit, das eigene Wohlbefinden ernst zu nehmen und sich bewusst Zeit für Erholung und Abstand vom Alltag zu nehmen - zum Beispiel mit einem Retreat.


Der Fade-out-Effekt

Jessica de Bloom und ihre Kollegen (2009) haben Anzeichen dafür gefunden, dass der Erholungseffekt bereits zwei bis vier Wochen nach dem Urlaub wieder verschwindet. Eine Idee der Autoren, wie man den positiven Effekt verlängern könnte, wäre, sich auch nach dem Urlaub noch regelmäßig mit dem Thema zu beschäftigen, also zum Beispiel durch das tägliche Aufschreiben von Erlebnissen, die man während des Urlaubs hatte. Dies ist bisher jedoch lediglich eine Vermutung und kann daher nicht final bestätigt werden.

‍

Was ein Retreat anders macht

Anders als ein herkömmlicher Urlaub, der für viele Menschen vor allem aus Entspannen am Pool besteht, schafft ein Retreat ideale Rahmenbedingungen, die das gezielte Abschalten ermöglichen. Durch das Zusammenspiel von Struktur, Routinen, bewusster Praxis und Gemeinschaft tust du dir und deinem Körper aktiv etwas Gutes, was dich auch nach dem Retreat mit nach Hause begleiten wird.

Auch dazu gibt es einige Studien, beispielsweise die von Elissa S. Epel und ihren Kollegen (Epel et al., 2016). Diese verglich die Teilnehmenden einer Resortwoche, wobei eine Gruppe an einem Meditations-Retreat teilnahm, während die andere einen gewöhnlichen Urlaub im Resort verbrachte. Die Ergebnisse zeigten, dass sich zwar alle Teilnehmenden nach der Woche besser fühlten, der positive Effekt bei der Retreat-Gruppe jedoch länger anhielt als bei der Urlaubsgruppe (Epel et al., 2016). Zusätzlich zu den positiven Effekten des normalen Urlaubs bietet ein Retreat nämlich die Möglichkeit, sich in einem kontrollierten Umfeld täglich mit wohltuenden Aktivitäten wie Yoga, Meditation oder Sound Healing zu beschäftigen. Auch weitere Studien zeigen mögliche positive Effekte auf die Gesundheit von Retreat-Besuchern, sowohl direkt nach dem Retreat als auch nach bis zu fünf Jahren. Positive Effekte konnten unter anderem auch im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten wie Multiple Sklerose, Krebs und Herzerkrankungen festgestellt werden (Naidoo et al., 2018). Hier steht die Forschung jedoch noch ganz am Anfang und bietet daher größtenteils Ergebnisse von Studien mit sehr kleinen Stichproben und methodischen Herausforderungen.

Hinzu kommt, dass viele Retreats gezielt den Smartphone-Konsum der Besucher reduzieren, was das Gefühl der Dauererreichbarkeit eindämmt und somit ebenfalls positive Auswirkungen auf das Stresslevel und Wohlbefinden haben kann. Beispielsweise sind in unserem Surf und Yoga Retreat Habitat Algarve in Portugal nur wenige Bereiche mit WLAN ausgestattet, weshalb der Smartphone-Konsum auf das Notwendigste reduziert wird und Abende statt bei Doomscrolling im eigenen Glamping-Zelt am Lagerfeuer mit tiefgründigen Gesprächen verbracht werden. Aber auch sportliche Aktivitäten während des Urlaubs stehen im positiven Zusammenhang mit dem persönlichen Wohlbefinden (Grant et al., 2025). Ein Surf- und Yoga-Retreat bei Surf Spirit bietet also die perfekte Kombination aus Ruhe, Natur, Kreativität, Gemeinschaft und Bewegung!

Entscheidend für einen lang anhaltenden positiven Effekt ist auch, dass Teilnehmende infolge des Besuchs ihren Lifestyle oft in positiver Hinsicht verbessern und gesunde Routinen weiterhin in ihren Alltag einbauen (Naidoo et al., 2018).

‍

Während die Erholungseffekte eines Urlaubs oft schnell nachlassen, können Retreats durch bewusste Routinen, wohltuende Aktivitäten und Gemeinschaft dabei helfen, positive Veränderungen langfristig in den Alltag mitzunehmen.


Wie wirkt sich ein Retreat auf die mentale Gesundheit aus?

Ein Retreat kann sich aus ganz verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen. Bei unseren Surf Spirit-Retreats startest du beispielsweise mit Vinyasa Yoga in den Tag, stärkst dich dann bei einem gemeinsamen Frühstück, verbringst den Tag mit Surfen, kreativen Workshops oder einfach nur ganz viel Nichtstun und lässt den Tag bei Yin Yoga und einem nahrhaften Abendessen ausklingen. Außerdem hast du ganz viele Gelegenheiten, dich beispielsweise bei einem Abend am Lagerfeuer oder einer Karaoke-Night mit anderen Gästen zu connecten.

All diese Aktivitäten sprechen dabei unterschiedliche Aspekte unseres Wohlbefindens an und können somit, ob bewusst oder unbewusst, einen wundervollen Beitrag zur Verbesserung unserer Gesundheit leisten.

‍

Morgens: Vinyasa Yoga für einen klaren Start

Yoga verbindet Bewegung, Atmung und Aufmerksamkeit. Diese Kombination macht es zu einer sehr wohltuenden Möglichkeit, entspannt, ausgeglichen und mit einem freien Kopf in den Tag zu starten. Zusätzlich hat Yoga viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Es gehört beispielsweise zu den meistgenutzten Methoden, um mit verschiedenen Schweregraden von Depression umzugehen (Barnes et al., 2007) und kann nachweislich positive Effekte auf mentale Symptome bei Erkrankungen wie Krebs, bei Wechseljahrsbeschwerden, physischen Schmerzen oder bei Angst und Schizophrenie haben (Smith & Pukall, 2009; Cramer et al., 2012a; Cramer et al., 2012b; Büssing et al., 2012; Li & Goldsmith, 2012; Vancampfort et al., 2012; Cramer et al., 2013 -> Schizophrenia).

‍

Yoga kann durch die Verbindung von Bewegung, Atmung und Achtsamkeit das Wohlbefinden fördern und dabei helfen, Stress abzubauen und ausgeglichener in den Tag zu starten.


Surfen: Warum das Meer so gut für den Kopf ist

Nun zum zweiten großen Bestandteil unserer Retreats: das Surfen. Beim Surfen bleibt erstaunlich wenig Platz für ein Gedankenkarussell.  Du bist zu 100 % im Hier und Jetzt und alles andere scheint plötzlich verdammt weit weg. In der Wissenschaft spricht man hierbei von einem Flow-Zustand. Der tritt vor allem dann auf, wenn du dich voll und ganz auf eine Aktivität einlässt, dich komplett darauf fokussierst und dabei andere Wahrnehmungen in den Hintergrund rücken (Csikszentmihalyi, 1990).

Nicht nur Surfen, sondern generell das Ausüben von sportlichen Aktivitäten kann sich nachweislich positiv auf die mentale Gesundheit auswirken (Rosenbaum et al., 2014). Gründe dafür sind unter anderem die Freisetzung von Hormonen, verbesserte physische Funktionen und soziale Prozesse (Caddick & Smith, 2017; Craft & Perna, 2004). Die Effekte können sich verstärken, wenn Sport nicht drinnen, sondern draußen in der Natur (Thompson Coon et al., 2011), oder noch besser, in Anwesenheit von Wasser ausgeübt wird (Barton & Pretty, 2010). All das macht Surfen also zu einer ziemlich perfekten Sportart!

Das mag vielleicht so dahergesagt klingen, doch auch in diesem Zusammenhang gibt es Studien, welche die positiven Effekte des Surfens auf die Gesundheit erforschen. So untersuchten Forschende zum Beispiel die Auswirkungen, die Surf-Therapie auf US-Soldaten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder Depression hatten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Symptome der Teilnehmenden nach dem Programm deutlich zurückgingen (Walter et al., 2019).

Was dich beim Surfen in unseren Retreats erwartet!

‍

Blue Mind: Die wohltuende Wirkung von Wasser und Natur

Viele Menschen haben es schon einmal erlebt, doch die meisten wissen nicht so richtig, wie sie es beschreiben sollen: man sitzt am Strand, schaut hinaus aufs Meer und plötzlich überkommt einen das Gefühl von purer Glücklichkeit, Ruhe und Zufriedenheit. Doch was für die meisten von uns nur ein unbeschreibliches Gefühl ist, kann tatsächlich wissenschaftlich erklärt werden. Sich in der Nähe von Wasser, sogenannten “Blue Spaces”, aufzuhalten, hat nämlich in der Tat Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit (Gascon et al., 2017). Das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt BlueHealth definiert “Blue Spaces” als Orte im Freien, an denen man sich einerseits im, am oder auf dem Wasser aufhalten kann und dieses andererseits sehen, hören oder in anderer Form wahrnehmen kann (Grellier et al., 2017). Der Meeresbiologe und Autor Wallace J. Nichols hat sich intensiv mit dem zu Beginn beschriebenen Gefühl, das man in der Nähe von solchen “Blue Spaces” empfindet, auseinandergesetzt, und prägt in diesem Zusammenhang den “Blue Mind”-Begriff. Er beschreibt ihn als einen leicht meditativen Zustand, der durch die Begegnung mit Wasser ausgelöst wird. Dazu zählt er unter anderem die Zufriedenheit, Ruhe, Klarheit, Kreativität und innere Ausgeglichenheit, die man empfindet, wenn man beispielsweise auf das Meer hinausblickt (Nichols, 2022).

Aber nicht nur das Meer, sondern auch andere Formen von Natur, sogenannte “Green Spaces", haben positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Im Rahmen einer Studie fand man heraus, dass Menschen, die mehr als 120 Minuten pro Woche in der Natur verbringen, deutlich häufiger von guter Gesundheit und Wohlbefinden berichten (White et al., 2019). Auch in städtischen Wohngegenden konnte man einen Zusammenhang zwischen einem grüneren Umfeld und einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen feststellen (Kardan et al., 2015).

Du kennst dieses Gefühl und möchtest mehr zum Thema Blue Mind lesen?
Dann ist unser Beitrag “Blue Mind: Warum das Meer uns so guttut für Körper und Geist” was für dich!

‍

Surfen, Meer und Natur können dabei helfen, Stress abzubauen, den Kopf freizubekommen und durch Bewegung und bewusste Momente im Wasser das mentale Wohlbefinden zu stärken.


Abends: Yin Yoga und bewusstes Runterfahren

Nach einem aktiven Tag braucht unser Körper Zeit, um wieder herunterzufahren. Während Vinyasa Yoga am Morgen aktivieren kann, ist Yin Yoga deutlich ruhiger und somit perfekt geeignet, um den Tag zu beenden. Positionen werden länger gehalten, Bewegungen werden langsamer und die Aufmerksamkeit wird stärker nach innen gerichtet. Dabei geht es keineswegs darum, alles perfekt zu machen, sondern vor allem einen Raum zu schaffen, in dem du für einen Moment einfach sein kannst. Nach der Bewegung und dem erlebten Abenteuer am Tag bietet dies den perfekten Ausgleich und ermöglicht dir, eine Weile innezuhalten und die Entschleunigung zu genießen.

Lerne mehr zu unserem Yoga-Konzept!
‍

Sound Healing: Mehr als nur schöne Klänge

Sound Healing ist ein weiterer Bestandteil, der von uns bei Surf Spirit und auch bei vielen anderen Retreats integriert wird. Dies kann zum Beispiel in Form einer Meditation mit Klangschalen geschehen. Auch hierzu gibt es erste wissenschaftliche Untersuchungen. Tamara L. Goldsby und ihre Kollegen (2017)  untersuchten, wie sich 62 Teilnehmende vor und nach einer Klangmeditation fühlten. Die Ergebnisse zeigten insgesamt weniger Anspannung, Wut und Müdigkeit nach der Meditation (Goldsby et al., 2017). Die Forschung steht hier jedoch noch am Anfang. Unklar ist auch, was genau die Gründe für die positiven Effekte sind. Eine Theorie ist die potenzielle Auswirkung der Schläge, deren unterschiedliche Frequenzen das Gehirn in Wellenzustände tiefer Entspannung versetzen können (Le Scouarnec et al., 2001; Padmanabhan et al., 2005; Wahbeh et al., 2007).


Cortisol, BDNF & Co.: Was längere Praxis bewirken kann

Um das Ganze nun auch noch aus einer etwas biologischeren Sicht zu betrachten, hier einmal die Ergebnisse von B. Rael Cahn und seinen Kollegen (2017). Bei der Studie wurden die Teilnehmenden eines dreimonatigen Yoga- und Meditations-Retreats untersucht. Auch hier konnten signifikante Verbesserungen unter anderem in Bezug auf Depression, Angst und Achtsamkeit festgestellt werden. Außerdem war der Plasmaspiegel des entzündungshemmenden Zytokins Interleukin-10 erhöht, während das proinflammatorische Zytokin Interleukin-12 reduziert war. Es konnte zudem ein Anstieg von BDNF (brain-derived neurotrophic factor), einem Protein, das für die  Gesundheit des Gehirns eine wichtige Rolle spielt, gemessen werden (Cahn et al., 2017). Zentral ist hier jedoch, dass es sich um ein Retreat handelte, das mit drei Monaten wesentlich länger ist als die meisten anderen Retreats. Die Ergebnisse können also nicht eins zu eins auf ein ein- bis zweiwöchiges Surf- und Yoga-Retreat übertragen werden. Nichtsdestotrotz bietet auch ein Retreat mit kürzerem Aufenthalt viele Chancen, um deine Gesundheit und dein persönliches Wohlbefinden zu verbessern. Vor allem die täglichen Yoga-Sessions können dazu beitragen, den Cortisolspiegel zu senken. Durch die Kombination aus sanfter Bewegung, bewusster Atmung und Achtsamkeit können wir bewusst Einfluss auf unser Nervensystem nehmen und die körpereigene Entspannungsreaktion fördern.

‍

Sound Healing kann durch Klangmeditationen dabei helfen, zur Ruhe zu kommen, Anspannung loszulassen und das eigene Wohlbefinden zu fördern. Daher ist es auch in unserem Surf- und Yoga Retreat integriert.

Connection: Warum Gemeinschaft guttut

Ein Retreat ist nicht nur Abschalten. Neben Yoga, Surfen, Entspannung und Natur ist Gemeinschaft ein super zentraler Bestandteil. Einerseits brauchst du vielleicht gerade Abstand von Familie, Freunden oder Arbeitskollegen. Andererseits wirst du jedoch merken, wie schön es sein kann, wenn aus Fremden plötzlich Freunde werden. Auch für die psychische Gesundheit sind Interaktionen mit anderen Menschen in einem sozialen Umfeld unglaublich wichtig (Umberson & Montez, 2010). Obwohl Surfen eher als Einzelsport gesehen wird, spielt auch hier die Gemeinschaft eine große Rolle (Fleischmann et al., 2011). Vor allem beim Warten auf Wellen verbringt man total viel Zeit mit anderen im Wasser — Zeit, in der tolle Gespräche und vielleicht sogar echte Freundschaften entstehen können. Aber auch ohne das Surfen wirst du in einem Retreat schnell Anschluss finden. Egal ob in Sri Lanka, Spanien oder Portugal — all unsere Locations sind so konzipiert, dass die gesamte Gruppe am gleichen Tag anreist und somit eine komplette Woche in genau dieser Gruppenkonstellation verbringt. Das sorgt dafür, dass innerhalb von kürzester Zeit ein wahnsinnig schönes Community-Gefühl entsteht und du auch als Solo Traveler von Menschen umgeben bist, die dir womöglich sehr ans Herz wachsen werden.

‍

It was the best week of my life!!! 🤙🏻 I learnd a lot here and even if you travel alone, you are never really alone because everybody is soo welcoming an caring.
I loved it soo much! Thank you for everything! (Anni, Guest at Beach Lodge)
The week at Surf Spirit in Sri Lanka was a 10/10. I arrived alone and left the villa with many new friends. (Janina, Guest at Beach Lodge)

‍

Ein Retreat bietet dir die Möglichkeit, den Alltag hinter dir zu lassen, neue Menschen kennenzulernen und durch gemeinsame Erlebnisse, Gespräche und Aktivitäten ein Gefühl von Verbundenheit zu entwickeln.

‍

Raum für dich: Warum auch Freiheit dazugehört

Ein Retreat bedeutet übrigens nicht, dass dein kompletter Tag von morgens bis abends durchgetaktet ist. Ganz im Gegenteil, ein großer Teil der Erfahrung ist es, einfach mal sein zu können. Ohne Termine, ohne Deadlines, ohne Stress. Nimm dir also die Zeit, die du brauchst, schnapp dir ein Buch und genieße etwas Me-Time in einer ruhigen Ecke, schau den Sonnenuntergang auch mal alleine und tu einfach das, was sich für dich richtig anfühlt. Ein Retreat soll dir lediglich einen Rahmen geben, um genau das zu tun. Es bedeutet also keinesfalls, dass du dich verpflichtet fühlen musst, an jeder einzelnen Aktivität, an jedem Workshop und an jedem Gruppengespräch teilzunehmen. Auch das bedeutet Achtsamkeit: zu wissen, was gerade das Richtige für dich selbst ist und auch mal nein zu sagen.

So nimmst du das Retreat-Gefühl mit nach Hause

Damit der Fade-out-Effekt dich nicht direkt einholt, hier ein paar konkrete Tipps, wie du möglichst lange von deiner Retreat-Erfahrung profitieren kannst:

‍

  • verbringe auch während deines Alltags bewusst Zeit in der Natur
  • plane dir vielleicht eine kleine Morgenroutine ein — schon zehn Minuten Yoga können dir einen besseren Start in den Tag verschaffen
  • gönne dir gezielt Zeit ohne dein Smartphone
  • reflektiere auch nach deiner Zeit im Retreat aktiv über das Erlebnis — schreibe beispielsweise deine Gedanken und Gefühle zu bestimmten Momenten auf
  • vielleicht hast du Menschen kennengelernt, die dir während des Retreats besonders wichtig geworden sind — halte Kontakt mit ihnen

‍

Ein Retreat schenkt dir nicht nur Raum für gemeinsame Erlebnisse, sondern auch für Me-Time, bewusste Pausen und die Freiheit, auf deine eigenen Bedürfnisse zu hören und neue Routinen mit nach Hause zu nehmen.


Wichtig: Ein Retreat ersetzt keine Therapie

Auch wenn es spezielle Ansätze wie Surf-Therapie gibt, bei denen das Surfen gezielt zur Förderung der psychischen Gesundheit eingesetzt wird, ist ein klassisches Surf- und Yoga Retreat nicht mit einer therapeutischen Behandlung gleichzusetzen und kein Ersatz für eine Psychotherapie oder andere professionelle Behandlungen.

Ein Aufenthalt in einem Retreat kann zwar gut tun und sich positiv auf deine Gesundheit auswirken, doch sollte es trotzdem nicht als Wunderheilmittel angesehen werden. Wer sich über längere Zeit psychisch belastet fühlt, unter starken Ängsten leidet oder zunehmend Schwierigkeiten hat, den eigenen Alltag zu bewältigen, sollte sich professionelle Unterstützung holen. Ein Retreat kann eine Auszeit sein, Bewegung, Entspannung und soziale Kontakte miteinander verbinden und in schweren Zeiten sicher auch unterstützen, doch psychische Erkrankungen brauchen manchmal eben doch mehr als eine Woche am Meer — und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen ist kein Zeichen von Schwäche.

In akuten Situationen steht in Deutschland beispielsweise die Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222) zur Verfügung. Außerdem sind Hausärzte jederzeit eine gute erste Anlaufstelle.

‍

Fazit: Zeit für dich ist kein Luxus

Dass wir den World Mental Health Day als Anlass nehmen, auf dieses Thema aufmerksam zu machen, bedeutet keineswegs, dass mentale Gesundheit nur an diesem Tag wichtig ist. Mentale Gesundheit beginnt außerdem auch nicht erst dann, wenn es uns schlecht geht. Dieser Tag soll uns lediglich daran erinnern, uns auch im Alltag selbst Priorität zu geben. Denn Zeit für dich selbst ist kein Luxus, es sollte viel mehr eine Selbstverständlichkeit sein. Es zu sagen, zu lesen oder zu verstehen ist die eine Sache. Es im Alltag tatsächlich umzusetzen ist eine ganz andere. Also nimm dir heute einmal Zeit, um dir über ein paar Dinge klar zu werden: Was tut dir gut? Was wünschst du dir gerade wirklich? Und was kannst du schon heute in deinen Alltag integrieren, um dein persönliches Wohlbefinden zu steigern?

Wenn es auch über den Alltag hinausgehen soll, sind unsere Surf- und Yoga-Retreats Habitat Algarve, Villa Andalucia, Beach Lodge oder Jungle Villa vielleicht genau das Richtige! Mit einem Retreat investierst du nicht nur in eine Reise, sondern vor allem auch in dich selbst und deine Zukunft. Denn auch wenn die Zeit vor Ort irgendwann zu Ende ist, die Erfahrung wird dich ganz sicher noch lange danach begleiten.

‍

There are no words that can describe how amazing this week was, but let’s try anyway. I’ve read a lot of evaluations that said: „woooow this week at surf spirit changed my life“ and I always thought this was soooo exaggerated. But now I’m back in Germany after two weeks in the beach lodge with the surf spirit team and I can say this is totally true! I really had the best time of my life there!! (Teresa, Guest at Beach Lodge)‍
‍
Usually I need much time to open myself up. Especially in groups. Thanks for making it easy from the first second. I felt connected right away as if it’s the right place at the right time. I haven’t felt this kind of belonging in a long time (Thea, Guest at Villa Andalucia)

‍

Manchmal braucht es einen Tapetenwechsel, das Rauschen des Meeres und ein bisschen Zeit nur für dich, um neue Energie zu tanken und dich wieder auf das zu besinnen, was dir wirklich guttut. Ein Surf- und Yoga-Retreat kann genau den Raum dafür schaffen.
Stay updated

Fragen und Antworten

Wie lange geht ein Surf Spirit-Retreat?

Unsere Retreats sind sowohl für eine als auch für zwei Wochen buchbar. Je länger du da bist, desto besser kannst du natürlich abschalten und den stressigen Alltag hinter dir lassen. Eine Woche ist super erholend und eine gute Möglichkeit, um dir eine kleine Pause zu gönnen und in die Retreat-Welt hineinzuschnuppern. Trotzdem empfehlen wir unseren Gästen in der Regel einen zweiwöchigen Aufenthalt, da man so natürlich noch mehr ankommen und für sich selbst am meisten mitnehmen kann.

Was, wenn ich durch Angst den Spaß am Surfen verloren habe?

Auch wenn niemand gerne darüber spricht, kommt es immer wieder vor, dass die Freude am Surfen plötzlich von Angst überschattet wird. Sei es durch einen Moment des Kontrollverlustes, durch einen heftigen Wipeout oder durch eine besonders schwierige Session. Das muss jedoch nicht das Ende deiner Surf-Karriere bedeuten. Unser Team-Member Marina schreibt in unserem Beitrag “Wenn Surfen plötzlich Angst macht: Wie ich meinen Weg zurück gefunden habe” über ihre Erfahrungen und gibt hilfreiche Tipps, wie auch du wieder deinen Mut zurückbekommen kannst.

‍

Was ist der Unterschied zwischen einem Surf-Retreat und einer Surf-Therapie?

Ein Surf-Retreat verbindet Surfen, Yoga, Bewegung, Entspannung und Gemeinschaft zu einer bewussten Auszeit vom Alltag. Dabei kannst du Stress abbauen, neue Energie tanken und etwas für dein persönliches Wohlbefinden tun. Eine Surf-Therapie hingegen nutzt das Surfen gezielt als Bestandteil eines therapeutischen Ansatzes, um beispielsweise die psychische Gesundheit zu fördern. Ein klassisches Surf- und Yoga-Retreat ersetzt daher keine Therapie, kann aber eine schöne Möglichkeit sein, dir bewusst Zeit für dich selbst zu nehmen.

‍

Weitere Beiträge

Sri Lanka als nächstes Reiseziel: Alle wichtigen Tipps zu Einreisebestimmungen, Impfungen, Packliste, Flügen und allem, was du vor deinem Urlaub wissen solltest.
Travel

Packliste Sri Lanka: Was du wirklich brauchst und vor deiner Reise wissen solltest

Sri Lanka ist das perfekte Ziel für dein nächstes Abenteuer. Damit du dich vor Ort nicht mit organisatorischen Problemen oder vergessenem Gepäck herumschlagen musst, wollen wir dir mit diesem Beitrag dabei helfen, dich bestens auf deine bevorstehende Reise vorzubereiten. Was musst du vor deiner Reise eigentlich alles beachten? Gibt es irgendwelche Impfungen, die du auf keinen Fall vergessen solltest? Und was sollte eigentlich auf deiner Packliste stehen? All diese Fragen werden wir dir hier beantworten!
Deine Rundreise durch Sri Lanka - egal zu welcher Reisezeit.
Travel

Beste Reisezeit Sri Lanka: Saisons, Klima & Insidertipps

Wann ist die beste Reisezeit für Sri Lanka? Alles zu Klima, Temperaturen und Saisons an der Südküste – inkl. Tipps für dein Surf & Yoga Retreat.
girl surfing with wetsuit in South of Spain
Surf

Neoprenanzug zum Surfen: So findest du den richtigen Wetsuit

Erfahre, wie du den richtigen Neoprenanzug zum Surfen nach Dicke, Passform und Modell auswählst. Unser einfacher Wetsuit-Guide für Anfänger.